Die Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die nicht nur für den Betroffenen eine enorme Belastung ist, sondern auch sein soziales Umfeld vor eine Situation stellt, die viel Geduld und Sensibilität erfordert.
Der depressiv Erkrankte lebt vorübergehend in einer Welt, die ein gesunder Mensch nicht verstehen oder nachvollziehen kann. Seine Gefühlswelt besteht oft aus Pessimismus, Schuldgefühlen und mangelndem Selbstvertrauen. Aus diesen subjektiv empfundenen Zwängen und Ängsten zieht sich ein vielleicht ehemals lebensfroher, realistisch denkender und dynamischer Mensch immer weiter in sein Schneckenhaus zurück und verfällt in einen Zustand der emotionalen Starre und körperlichen Passivität. Ein Außenstehender, der nichts über die Erkrankung weiß, würde einen depressiven Menschen als faul, "saft- und kraftlos" empfindlich, gefühlskalt, entscheidungsschwach, konfliktscheu, teilnahmslos, apathisch charakterisieren.
Im Kapitel: "Symptome" wird beschrieben, wie sich die Symptome aus Sicht des Betroffenen darstellen und warum diese Attribute äußerst ungerecht sind.
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letzte Änderung 07. Mai 2013, 14:27 Uhr
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Stand: 20-May-2013, 01:47 AM
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