Die Krankheit war schon belastend genug, doch dann kamen durch mein erstes Medikament auch noch sexuelle Probleme hinzu.
Nun ist die Depression endlich weg und wir können unsere Zweisamkeit wieder genießen.
Bei dem verheirateten 58-jährigen Bezirksleiter einer Versicherung wurde schon vor längerer Zeit eine wiederkehrende mittelgradige depressiveEpisode festgestellt. Beruflich wie privat war sein Leben von sozialem Rückzug bestimmt. Durch die Therapie mit einem sog. "Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer" (SSRI) konnte eine erste Besserung der depressiven Symptome erreicht werden. Jedoch kam es als Nebenwirkung zu sexuellen Funktionsstörungen, die von beiden Partnern als stark belastend für die Beziehung empfunden wurden.
Mit dem Ziel, sowohl die Symptome der Depression weiter zu verbessern als auch die sexuelle Erlebnisfähigkeit wieder herzustellen, wurde die antidepressive Therapie mit dem Medikamentenwechsel auf einen Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer erfolgreich fortgesetzt. Ebenso wurde die soziale Aktivität des Patienten, die speziell zur Berufsausübung wichtig ist, zusätzlich verbessert. Der Patient hat heute wieder deutlich mehr Energie und die durch SSRI-induzierten, d.h. von Serotonin ausgelösten sexuellen Störungen wurden aufgehoben.
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Letzte Änderung: 20.02.2007, 13:18 Uhr
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Stand: 20.02.2007, 13:18 Uhr
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