PHILADELPHIA (MedCon) - Ältere Menschen mit Diabetes, die auch an Depressionen leiden, sollten unbedingt behandelt werden, da dies ihr Leben verlängert, berichten Wissenschaftler in dem Medizinjournal Diabetes Care.
Die Studie, an der Patienten aus New York, Philadelphia und Pittsburgh teilnahmen, dauerte fünf Jahre und zeigte, dass die Behandlung von Depressionen die Sterblichkeit deutlich verringerte. Dies galt für Studienteilnehmer, die an Diabetes erkrankt waren, stärker als für Nicht-Diabetiker.
Depressionen kommen nicht nur bei Patienten mit Diabetes häufig vor, doch sie tragen dazu bei, dass Medikamente nicht genommen und Ernährungsratschläge nicht befolgt werden sowie zu einer insgesamt reduzierten Lebensqualität“, sagte Studienleiterin Dr. Hillary R. Bogner vom Department of Family Practice and Community Medicine an der University of Pennsylvania.
Ein Zusammenhang zwischen Depressionen und Diabetes hat sich bereits in früheren Studien gezeigt, doch dies ist die erste Untersuchung, die die Beziehung zwischen Diabetes und Depression zeigt, wenn die Depressionen behandelt werden.
Die Ergebnisse veranlassten die Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass dringend bessere medizinische Versorgungskonzepte entwickelt werden müssten, die die Behandlung von Depressionen in die Therapie von Diabetespatienten integrieren.
Depressive Personen mit Diabetes, die im Laufe der fünf Studienjahre Zugang zu einer Depressionsbehandlung hatten, starben in der Studienperiode nur halb so häufig wie depressive Studienteilnehmer, die nicht behandelt wurden.
Quelle:
Erstellt von MedCon aus Diabetes Care. 2007 Dec;30(12):3005-1
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Letzte Änderung: 04.02.2008, 12:32 Uhr
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URL: http://www.depressionen-verstehen.de/service/aktuelles/aeltere_patienten/2007-12-07/
Stand: 04.02.2008, 12:32 Uhr
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