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Einsamkeit führt zu Depressionen und Angstzuständen

KÖLN (MedCon) - Menschen, die nur wenig soziale Kontakte haben, leiden häufiger unter Depressionen, Angstzuständen, Schlafstörungen oder chronischer Müdigkeit. Diesen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und psychosomatischen Erkrankungen zeigte die schwedische Forscherin Maria Nordin von der Umea University in ihrer Doktorarbeit.

Den Hauptgrund für die erhöhte Anfälligkeit einsamer Menschen sieht Nordin in der Schwierigkeit, Stress ohne den sozialen und emotionalen Beistand von Freunden und Familie zu bewältigen.

Es gebe, so Nordin, mehrere Arten mit Stress umzugehen. Bei der so genannten "Hidden Strategy" geht man Konflikten und Auseinandersetzungen aus dem Weg. Verbunden mit einem unterentwickelten sozialen Netzwerk kann dies auf Dauer zu Problemen führen. Bei der "Open Stress Management Strategy" dagegen, greifen Menschen den Konflikt bewusst auf und bewältigen so den Stress - dies kann auch mangelnde soziale Kontakte kompensieren.

Quelle:
Erstellt von MecCon aus Maria Nordin: Low social support and disturbed sleep: epidemiological andpsychological perspectives, Dissertation an der Universität Umea, November 2006

Letzte Änderung: 31.01.2008, 18:05 Uhr

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