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Unter Antidepressiva-Therapie? Kein Schwarztee dazu!

KÖLN (MedCon) – Viel Trinken ist gerade an heißen Sommertagen wichtig. Zwei bis drei Liter am Tag sind jetzt gut. Allerdings sollte man dabei auf die richtige Flüssigkeit achten – ganz besonders dann, wenn man Medikamente wie Psychopharmaka zu sich nimmt, berichtete kürzlich die Medical Tribune.

Mit Mineralwasser, Saftschorlen oder (ungesüßten) Kräuter- bzw. Früchtetees liegen Sie eigentlich nicht falsch: Sie führen dem Körper Mineralien und Feuchtigkeit zu, ohne dass sie das Kalorienkonto zu sehr belasten. Auch Kaffee und Schwarztee sind in Maßen erlaubt – nur sollte dies nie zusammen mit der Einnahme von Psychopharmaka geschehen. Denn die im Tee enthaltenen Gerbstoffe blockieren Antidepressiva beispielsweise. Zudem binden sie das für den Körper wichtige Eisen.

Auch Grapefruitsaft ist kein geeigneter Begleiter für die Medikamenteneinnahme. Deshalb sollte man zwischen der Medikamenteneinnahme und der Aufnahme solcher Getränke möglichst einen Zeitabstand von zwei, drei Stunden einlegen.

Ähnliches gilt auch in puncto Essen: Denn einige Pharmaka wie etwa L-Dopa werden durch Eiweiß gehemmt und durch Kohlenhydrate gefördert, schreibt das Blatt. Wer Medikamente nehmen muss, sollte sich bei jedem neuen Präparat vom Arzt oder Apotheker die genaue Einnahme erklären lassen.

Quelle: Medical Tribune 15./16.7.05

Letzte Änderung: 12.02.2007, 14:00 Uhr

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