Köln (MedCon) — Musik hebt die Stimmung: Was bisher eine Binsenweisheit zu sein schien, hat jetzt durch amerikanische Forscher wissenschaftliche Unterstützung erfahren.
Die Arbeitsgruppe von Dr. Sandra L. Siedlecki von der Cleveland Clinic Foundation untersuchte für ihre klinische Studie 60 Depressions- und Schmerzpatienten, wobei jeweils 20 einer Gruppe zugeordnet wurden, die zur Standardtherapie noch musiktherapeutische Maßnahmen bekamen, die anderen dienten als Kontrollgruppe. Die Leute wurden vorher mit psychiatrischen Fragebögen bzw. Schmerztagebüchern auf die Intensität ihres Leidens geprüft.
Die Musikgruppen sollten mindestens eine Stunde am Tag entweder ihre Lieblingssongs (von Klassik, über Entspannungs- bis hin zur Popmusik) oder zugewiesene Musik-CDs mit reinen Entspannungsmelodien hören. Bei der Auswertung nach mehreren Monaten Therapie zeigten 19 bis 25 Prozent der Teilnehmer in den Musiktherapie-Gruppen weniger Symptome einer Depression, 12 bis 21 Prozent gaben an, ihre Schmerzen hätten deutlich nachgelassen. Alle berichteten von mehr „Schwung und Power“ im Alltag.
Laut Autoren hätten sich damit Hinweise früherer Studien auf solch einen heilsamen Effekt angenehmer Klänge bestätigt.
Quelle: Journal of Advanced Nursing Vol 54.4; pp. 553
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Letzte Änderung: 12.02.2007, 14:00 Uhr
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Stand: 12.02.2007, 14:00 Uhr
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