FREIBURG (mut). Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass depressive Menschen Schwarz-Weiß-Kontraste schlechter wahrnehmen als Gesunde. Freiburger Wissenschaftler um Professor Ludger Tebartz van Elst haben nun eine Methode entwickelt, um per Kontrastwahrnehmung die subjektiv empfundene Depression auch objektiv zu messen. Sie prüften per elektrischer Netzhautmessung die Antwort der Netzhaut auf alternierende Schachbrettmuster mit unterschiedlichen Kontrasten bei Depressiven und Gesunden.
Es zeigten sich hoch signifikante Unterschiede: Depressive Menschen haben dramatisch kleinere Antwortamplituden auf der Netzhaut. Dadurch ließen sich Depressive und Gesunde mit ungewöhnlich hoher Sensitivität und Spezifität unterscheiden, teilt die Universität Freiburg mit. Dies könnte die Diagnose erleichtern.
Quelle: Ärzte Zeitung, 26.04.2010
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Letzte Änderung: 26.05.2010, 14:05 Uhr
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Stand: 26.05.2010, 14:05 Uhr
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