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Transfettsäuren können depressiv machen

LAS PALMAS (Biermann) – Transfette, wie sie in zu heiß frittierten Pommes oder auch in Chips vorkommen, schaden einer spanischen Studie zufolge nicht nur dem Herz-Kreislauf-System, sondern können auch depressiv machen. Menschen, die Transfette in größerer Menge konsumieren, erkranken demnach häufiger an Depressionen.

Speisefette: Auf die Sorte kommt es an

An der Studie der Universität von Las Palmas de Gran Canaria nahmen mehr als 12.000 spanische Universitätsabsolventen teil, die anfangs nicht an Depressionen litten. Über einen Zeitraum von 6 Jahren wurden die Ernährungsgewohnheiten dokumentiert und analysiert. U. a. wurde anhand eines 136 Punkte umfassenden validierten Fragebogens der Konsum an gesättigten, mehrfach ungesättigten, einfach ungesättigten und ungesättigten Transfettsäuren sowie an Speisefetten (verschiedene Öle, Margarine, Butter) ermittelt.

Die falschen Fette schaden, die richtigen könnten sogar schützen

Im Laufe der folgenden sechs Jahre erkrankten 657 Studienteilnehmer an Depressionen. Die Wissenschaftler um Dr. Almudena Sánchez-Villegas fanden eine nachteilige Beziehung zwischen dem Konsum von Transfettsäuren und dem Depressionsrisiko, für einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Olivenöl fanden sie dagegen einen leicht schützenden Effekt.

Quelle: Sánchez-Villegas A, Verberne L, De Irala J, Ruíz-Canela M, Toledo E. Dietary Fat Intake and the Risk of Depression: The SUN Project. PLoS ONE 6(1): e16268.

Letzte Änderung: 25.03.2011, 13:01 Uhr

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