Bei der medikamentösen Behandlung der Depression werden Antidepressiva eingesetzt. Man unterscheidet zwischen Antidepressiva der älteren Generation und modernen Antidepressiva.
| Moderne Antidepressiva | Ältere Antidepressiva | |
|---|---|---|
| Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer | Trizyklische Antidepressiva | |
| Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer | Monoaminooxidase-Hemmer | |
| Serotonin-Noradrenalin- Wiederaufnahme-Hemmer |
Die Antidepressiva gleichen auf unterschiedliche Weise den bei Depressionen vorhandenen Mangel an Botenstoffen im Gehirn aus. Hierbei spielen insbesondere die beiden Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin eine übergeordnete Rolle.
Ältere Antidepressiva beeinflussen auch Botenstoffsysteme im Gehirn, die zusätzlich einen Effekt auf Rezeptoren haben, die nicht an einer antidepressiven Wirkung beteiligt sind und somit zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können.
Moderne Antidepressiva sind charakterisiert durch eine Selektivität im Wirkmechanismus und eine bessere Verträglichkeit. Neben Substanzen, die selektiv die Serotonin-Wiederaufnahme hemmen, steht mit Reboxetin ein Wirkstoff zur Verfügung, der selektiv die Wiederaufnahme des Botenstoffs Noradrenalin hemmt.
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Letzte Änderung: 12.02.2007, 14:00 Uhr
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Stand: 12.02.2007, 14:00 Uhr
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